Die eöscht Seid
Ortsarchiv
Altes Haus
Das Jahr 1912
Das Jahr 1962
Fotoarchiv
Berichte u. Fotos
JHV 2012
Kinder-Boule
Bouleeröffnung 2011
Der erste Strom
Das Denkmal
Das Schnieperweibche
Gaddecks´sche Haus
Das Jahr 1961
Das Jahr 1960
Das Jahr 1959
Das Jahr 1958
Das Jahr 1911
"Kindches Born"
Kontakt
Gästebuch
Impressum
Interessante Links
Sitemap


Besucherzähler
...däi wonn all schu häi

Aus dem Dorfarchiv:

 

Herr Dieter Jung, geboren in Holzhausen, lebt seit 1961in Greifenthal.

Er ist seinem Heimatort Holzhausen sehr verbunden und sammelt Sagen aus unserer Gegend. Das Ergebnis seiner Arbeit wurde im Heimatbuch von Greifenthal „Greifenthaler Geschichte“ 2004 erstmals veröffentlicht. Die Geschichten, die sich zwischen Ulmtal und „Hoher Straße“ abspielten, wollen wir hier nach und nach vorstellen. 

 

Heute lesen Sie:

 

Am Kin(d)ches Born bei der Schlackenbrück’

 

Dort, wo der Ballersbach von Rodenroth kommend in den Ulmbach mündet, führt eine kleine Brücke über die Ulm – die Schlackenbrücke.

Es war früher eine stabile Holzkonstruktion, deren Fahrbahndecke aus Schlacken bestand. Diese wiederum stammte gewiss von dem Kalkbrennofen der Gebrüder Leidolf im Oberwald.

 

Flussaufwärts, etwa im Bereich der heutigen Talsperrenmauer erfrischten sich die Bauern bei ihrer Feldarbeit an dem klaren Wasser einer Quelle, die unter einem mächtigen Stein sprudelte.

 

In Holzhausen erzählten die Eltern ihren Kindern:

 

„Aus diesem Born holt der Klapperstorch bei fahlem Mondlicht, wenn die ersten Morgennebel über dem Wasser stehen, die kleinen Kinder und bringt sie den jungen Frauen nach Hause.“

 

Jedoch sind Born und Stein nicht mehr. Sie fielen der Baumaßnahme „Talsperre“ zum Opfer.

 

Und o Wunder, trotzdem gibt es in Holzhausen weiterhin kleine Kinder.

 

Ob der Klapperstorch sie wohl jetzt auf der „Rassel“ holt ?

 

 

mdl.                                                                                                                    D.J.

 

 

TopHeimat- und Geschichtsverein Holzhausen | hug-holzhausen.de