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Osterwiese und Feldarbeit im März

Die Osterwiese

Hinter den Häusern der Bachstraße befindet sich die „Heuerwiss“. Im Winter diente sie als Ski- und Schlittenbahn. Zu Ostern wurde aus der „Heuerwiss“ die Osterwiese. Hier trafen sich die Kinder an Ostern zum „Eierschibbeln“ und „Eierdotze“. Die Erwachsenen trafen sich dort um ein „Schwätzchen“ zu halten. Auf was sich dieser Brauch bezieht und wie lange es diesen schon gibt ist unbekannt.  Beim „Eierschibbeln“ geht es darum das Osterei seines Mitspielers zu treffen. Wenn dies der Fall war, durfte man es behalten. Beim "Eierdotze" wurden die Eier auf beiden Enden gegeneinander geschlagen. Der, dessen Ei beschädigt wurde, musste dieses dem Gegner abgeben.  In der Westerwaldgemeinde Norken gibt es sogar einen Verein, der das "Ostereierschibbeln" auf Vereinsebene betreibt.

Die zweite Bilderserie steht unter dem Motto "Im Märzen der Bauer die Rösser anspannt....." . Wer sich nicht an den Text erinnert hier ist er:

1. Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt.
Er setz seine Felder und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden er egget und sät
und rührt seine Hände frühmorgens und spät.

2. Die Bäuerin, die Mägde sie dürfen nicht ruh´n.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.
Sie graben und rechen und singen ein Lied
und freu´n sich, wenn alles schön grünet und blüht.

3. So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Dann erntet der Bauer das duftende Heu.
Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.
Im Winter da gibt es manch herrlichen Schmaus.

 

Berthold Laurer

Die Osterwiese

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